Qualität von Anfang an

Gießerei seit 1877

Maschinenbau für die grafische Industrie

RPI Europe in Eindhoven, Niederlande, installiert eine der ersten Kolbus DA 160

RPI zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fotobüchern und verwandten Produkten wie personalisierten Postkarten.

Das 1979 in Seattle gegründete Unternehmen wuchs schnell – auch durch eine Reihe von Akquisitionen. Darunter befand sich die niederländische Druckerei Paro in Eindhoven, die sich bereits erfolgreich im Print-on-Demand-Bereich etabliert hatte. Heute firmiert das Unternehmen als RPI Europe und beschäftigt rund 100 Mitarbeitende im Zweischichtbetrieb. Täglich verlassen bis zu 6.000 Bücher die Produktionsstätte – mit einer durchschnittlichen Auflage von 1,8 Exemplaren; in Spitzenzeiten können bis zu 9.000 Bücher versandt werden.

„Wir sind in den letzten Jahren mit Zuwachsraten von 20 % pro Jahr stark gewachsen", sagt Sven Lambrechts, Vice President Technology and Workflow bei RPI Print. „Neben unseren eigenen E-Commerce-Kanälen arbeiten wir auch für mehrere große globale Marken. Darüber hinaus sind kreative Plattformen und Apps wichtige Kunden für RPI: Verbraucher gestalten dort ihre eigenen Produkte, klicken einfach auf ‚Drucken' – und wir kümmern uns um alles Weitere, einschließlich Produktion und Versand."

 

Gesehen und überzeugt

Das enorme Wachstum machte schließlich Investitionen in neue Technologien notwendig – insbesondere in die Automatisierung der Buchproduktion. „Wir haben den Markt sondiert und bereits einige Kaschierer in die engere Wahl gezogen", so Lambrechts, „aber als wir auf der drupa 2024 den Prototypen der Kolbus DA 160 sahen, war die Entscheidung sofort getroffen." Allerdings handelte es sich noch um einen Prototypen, der noch nicht lieferbar war.

Kolbus bot RPI daher proaktiv das größere Schwestermodell DA 260 als Übergangslösung an. Im September 2025 wurde die DA 160 schließlich ausgeliefert. Die DA 260 wurde jedoch nicht an Kolbus zurückgegeben: RPI erwarb sie ebenfalls und schickte sie auf eine Reise zum RPI-Werk in Atlanta, wo sie bestehende Kolbus-Kaschierer ergänzt. „In Atlanta produzieren wir einheitlichere Formate mit geringer Varianz, wofür die DA 260 bestens geeignet ist. Die DA 160 hingegen bietet uns hier in Eindhoven die Formatflexibilität, die wir für unser Produktsortiment benötigen", erklärt Lambrechts. „Wir bieten rund 40 Formate an, darunter auch Kleinformate. Die Maschine ist dafür perfekt ausgelegt."

Und das Wichtigste: Die Produkte sind bereits ab dem ersten Muster verkaufsfertig – es gibt keinen Ausschuss. Großes Lob gilt auch dem Kolbus-Service sowie dem niederländischen Vertriebspartner Adkow: Kleinere technische Schwierigkeiten wurden schnell behoben. „Die Kolbus-Ingenieure haben sofort verstanden, was wir brauchen", resümiert Lambrechts.

 

Quelle: Die Grafische Palette